Acapulco und die Palmen des Todes

28 07 2008

Am Donerstag wollten wir nach Acapulco. Wie es sich gehört, natürlich ohne Planung und Informationen, einfach mal mit dem Metroplan losgezogen.  Zuerst einmal ungefähr 40 Minuten mit den Stadtbus gefahren um dann in die Metro umzusteigen. Die Metrostation, die wir uns ausgewählt hatten lag auch in einem Viertel wo es wohl besser ist nicht hinzugehen.  Wussten wir natürlich nicht, war auch ein ganz tolles Gefühl als ich mit den zwei blonden Mädels da rumgestackst bin. Die Mexikaner waren wahrscheinlich genauso schockiert wie wir, ihren Blicken nach zu urteilen. Ich war auch sehr froh als wir in der Metro waren. Katja und Steffi wahrscheinlich noch einen Tick mehr. Erste Hürde war erstmal geschafft ohne erschossen und ausgeraubt zu werden. Am Busterminal angekommen und ab nach Acapulco. Super-Luxusbusse, allerdings war die Klimaanlage so kalt gestellt, dass ich die Sekunden gezählt habe bis da waren. Gefühlte -25 Grad.

Dort angekommen ging es erstmal ins Hotel. War dann bereits 22 Uhr. Das Hotel war zwar kein 5 Sterne-Tempel, aber für 20 Euro die Nacht absolut in Ordnung. Kurz geduscht und danach noch Essen und Trinken gewesen. Am nächsten Morgen war leider nicht so schönes Wetter, sind trotzdem zum Strand. Da war ich allerdings etwas enttäuscht. Die Strände sind nicht so toll und überall stehen Beton-Klötze aus den 80er Jahren, die passende Musik gibt’s gratis dazu. Das fande ich ja wieder witzig. Ein Hauch von Miami Vice…und Ed von Schleck-Eis-Feeling.  Aber das wussten wir schon vorher dank diverser Reiseführer. Am Nachmittag waren wir am Hotelpool wo drumherum sehr viele Palmen standen. Ich sagte auch noch zum Spass, dass ziemlich viele Menschen von Kokosnüssen erschlagen werden. Darauf wurde ich natürlich erstmal kräftig ausgelacht. Ungefähr 10 Minuten später war es dann soweit. Eine Kokosnuss schlug genau 2 Liegen weiter ein. Nicht auszudenken wenn die mich getroffen hätte. Ich hatte ja damit gerechnet erschossen oder entführt zu werden, aber nicht durch Klimaanlagen zu erfrieren oder von Kokosnüssen erschlagen zu werden.

Die Entschädigung kam dann am Abend als wir zu den berühmten Klippenspringern von Acapulco sind. Waren dort in einem sehr schönem Restaurant/Bar und die Preise waren für uns absolut ok. Für die Mexikaner sicherlich sehr teuer. Es lag direkt gegenüber der Bucht wo die Jungs erst 50 Meter raufklettern und dann runterspringen. Nach 4 “Long Island” war das ganze natürlich noch spektakulärer. Hat mich wirklich beeindruckt.

Am Sonntag waren wir in so einem Mega-Aquapark mit ein Haufen Rutschen, Delfin-Show und solchen Sachen. Dort habe ich mir erstmal einen leichten Sonnebrand geholt. War aber sehr witzig, hat Spass gemacht. Am nächsten Tag dann wieder mit dem rollenden Gefrierschrank zurück. Diesmal sind wir auch an ein anderen Metrostation ausgestiegen, was dann auch wirklich besser war. Heute erstmal einen Chiller-Tag einlegen und mal schauen was die Franz-Menschen aus dem Haus gegenüber so treiben.

Fazit: 3 Tage Acapulco reichen voll und ganz. Tolle Show der Cliff-Diver und schöner Aquapark. Strände eher mittelmässig und sonstige kulturelle Sachen sind kaum vorhanden.





Hinflug und Ankunft

28 07 2008

Am Dienstag um 14 Uhr ging es dann endlich los. Die Tage davor waren zwar super lustig und schön aber auch sehr stressig. Danke an alle nochmal die mit mir gefeiert haben! Am Flughafen durfte ich dann erstmal noch 40 Euro zahlen wegen Übergepäck. Naja, was soll’s….Der Flug war total langweilig. Ich bin von Flügen der Lufthansa immer enttäuscht. Obwohl die ja so einen guten Ruf haben sollen, bin ich bis jetzt mit allen anderen Fluggesellschaften wirklich besser geflogen. Es war total eng und der Fernsehbildschirm war so weit weg, dass ich von den Filmen nichts hatte. Laptop konnte ich nicht rausholen, da wie gesagt zu wenig Platz war. Aber zuerst einmal mit der Steffi PIcollo und Bailey’s getrunken und auf Mexiko angestossen. Nach 12 Stunden endlich angekommen. Unser Vermieter war so nett uns vom Flughafen abzuholen. Ein kleines, lustiges mexikanisches Männchen. Sehr witzig. Er ist zur Zeit Professor an der grössten Uni der Welt mit 400.000 Studenten. Total krass und alle an einem Campus. Als wir in unser Haus ankamen war es nach deutscher Zeit 7 Uhr morgens.Also erstmal ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen erstmal unser Haus angeschaut. Es ist wirklich sehr schön und hell. In der Mitte ist eine Art Glasdach, so das man wie in einer Art Wintergarten ist. Das beste ist aber das eine Playstation 2 mit Fifa 2008(@Roland:”Ich habe soviel Fussballsachverstand” und “Da rollt der Schwabenexpress”) da ist. Im Haus wohnen unter anderem 1 Kolumbianer, 1 Australier und noch einer aus Fuwa. Dann noch die Steffi und die Katja aus Fuwa, 4 Holländerinnen und eine Schwedin, hehe. Ich denke ich werde ganz gut zurecht kommen :-) .  Die Vermieterin ist mit uns dann noch einkaufen gegangen. Die Supermärkte sind hier riesig. Ich denke mal genauso wie in der USA. Am Abend dann noch eine kleine Party hier gehabt mit dem Leuten von gebenüberliegen Haus(5 Franzmänner/frauen und einer aus Fuwa).  War sehr cool aber haben es nicht übetrieben, da wir am nächsten Tag gleich nach Acapulco wollten.





Guten Tacho!

27 07 2008

Wie ihr seht, habe ich mich nun doch entschlossen einen Blog anzufangen. Ich hoffe, dass ich lange durchhalte und nicht bereits nach 2 Wochen aufgeben werde. Viel Spass beim Lesen und liebe Grüsse aus Mexiko!!!








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